Unbemannte Fluggeräte mit Kameras sind speziell nützlich in unwegsamem Gelände bei der Suche nach alten Strukturen oder der Dokumentation von Fundorten. Sie machen Archäologen das Leben leichter.
Mit einer Kamera bestückt, kann eine Drohne Archäologen Übersichtsfotografien liefern: von Ausgrabungen, von grossen Gebäudestrukturen, von Fundorten in ihrem landschaftlichen Kontext, von Feldern oder Wiesen, auf denen unter der Erde verborgene archäologische Strukturen durch unterschiedlichen Bewuchs sichtbar werden.
Programmiert man die Kamera so, dass sie überlappende Fotos schiesst, erhält man auf einfache Weise eine Grundlage für Planzeichnungen und Karten, die man sonst mithilfe geometrischer Berechnungen mühsam von Hand zeichnen müsste. Wenn die Fotos aus verschiedenen Winkeln aufgenommen werden, lässt sich daraus ein dreidimensionales Bild erstellen. Solche 3-D-Modelle sind, genau wie aus der Luft aufgenommene Videos, neben der präzisen Dokumentation auch für die Vermittlung von Forschungsergebnissen an die Öffentlichkeit (oder andere Wissenschafter) nützlich.
Der Einsatz von Drohnen bietet einen klaren Vorteil zur Erhebung von schwer zugänglichen Gebieten oder Elementen. Dies ist auch bei der Überwachung von Felswänden der Fall, die bisher nur von Kletterern durch Abseilen durchgeführt werden konnten.
Die Erhebung mit Drohnen ersetzt jedoch nicht diese Überwachung, die für die geomechanische Charakterisierung der Gesteinsmassen notwendig bleibt.
Sie ermöglicht dennoch eine schnelle Erhebung von großen Flächen und die Ermittlung der kritischen Bereiche, mittels der Detailaufnahmen kann gezielt bestimmt werden, in welchen Zonen das Abseilen erfolgen soll.
Die Erleichterung des Fotografierens, verbunden mit der Möglichkeit der Erstellung von dreidimensionalen Modellen der Wände, zusätzlich zur Unterstützung zur Bewertung der Gesteinsmassen, ist es ein interessantes Werkzeug für die dauerhafte Speicherung von Daten und Dokumentationen des Zustandes der Wände, welche eine regelmäßige Überwachung aus Sicherheitsgründen erfordern.
Mit modernster Drohnentechnologie lassen sich ökologische Zusammenhänge präziser und umfassender erfassen als je zuvor.
Durch hochauflösende Luftaufnahmen wird es möglich, Veränderungen in Landschaften, Vegetation oder Gewässern detailliert zu dokumentieren und im
zeitlichen Verlauf zu analysieren.
Unsere Drohnensysteme erreichen Orte, die bisher nur schwer zugänglich waren – etwa sensible Biotope, Küstenbereiche oder Feuchtgebiete. So können Daten gewonnen werden, ohne die Natur zu stören oder aufwändige Bodenarbeiten durchzuführen.
Die daraus entstehenden Luftbilder und 3D-Modelle eröffnen der Forschung, Umweltbeobachtung und dem Naturschutz eine neue, wissenschaftlich wertvolle Perspektive:
Monitoring von Veränderungen durch Klimawandel, Erosion oder menschliche Eingriffe
Kartierung und Vermessung von Landschaften und Vegetationsstrukturen
Dokumentation und Analyse von Schadensereignissen oder Renaturierungsmaßnahmen
Luftaufnahmen sind dabei nicht nur ein Werkzeug der Dokumentation – sie sind ein Schlüssel, um komplexe ökologische Prozesse sichtbar und verständlich zu
machen.
So entsteht ein klareres Bild unserer Umwelt – und eine fundierte Grundlage für nachhaltige Entscheidungen.
