Unbemannte Flugsysteme (UAVs) werden im Naturschutz – oder genauer: in der Naturschutzplanung eingesetzt, wenn es um die hochauflösende Kartierung, um Untersuchung und Überwachung von Lebensräumen geht, beispielsweise zur Bewertung von Lebensraumpotenzial, Konnektivität und Zugänglichkeit. Mit Hilfe von unbemannten Flugsystemen können systematische Daten mit hoher Auflösung in beachtlicher räumlicher Ausdehnung in kürzester Zeit erhoben werden. Die Anwendungsmöglichkeiten nehmen ebenso rasant zu wie die Anzahl oder der technische Fortschritt dieser Flugsysteme. Ihr Einsatz ist wesentlich einfacher und günstiger als herkömmliche Luftbilder oder gar der eine Ortsbegehung. Eine Untersuchung mittels einer Drohne stellt in der Regel einen geringeren Eingriff in die Natur dar als bisherige Aufnahmen durch (meist mehrfache) Begehung vor Ort. Jede Begehung zur terrestrischen Feldaufnahme stellt bekanntermaßen eine Störung dar, da der Mensch für nahezu alle unsere Tierarten als Prädator wahrgenommen wird. Die Intensität der Störwirkung, die von unbemannten Flugobjekten auf die Tierwelt einwirkt – speziell der Arten, die Prädatoren aus der Luft kennen – ist weniger groß.
Mit Hilfe von unbemannten Flugsystemen können systematische Daten mit hoher Auflösung in beachtlicher räumlicher Ausdehnung in kürzester Zeit erhoben werden. Die Anwendungsmöglichkeiten nehmen ebenso rasant zu wie die Anzahl oder der technische Fortschritt dieser Flugsysteme. Ihr Einsatz ist wesentlich einfacher und günstiger als herkömmliche Luftbilder oder gar der eine Ortsbegehung. Eine Untersuchung mittels einer Drohne stellt in der Regel einen geringeren Eingriff in die Natur dar als bisherige Aufnahmen durch (meist mehrfache) Begehung vor Ort. Jede Begehung zur terrestrischen Feldaufnahme stellt bekanntermaßen eine Störung dar, da der Mensch für nahezu alle unsere Tierarten als Prädator wahrgenommen wird. Die Intensität der Störwirkung, die von unbemannten Flugobjekten auf die Tierwelt einwirkt – speziell der Arten, die Prädatoren aus der Luft kennen ist weniger groß.
Drohnen bieten eine effektive Möglichkeit, Bio-Ökosysteme großflächig, schnell und präzise zu bewerten. Mithilfe hochauflösender Kameras und spezieller Sensoren – etwa Multispektral- oder Wärmebildtechnik – können wichtige Daten über Vegetationsdichte, Pflanzengesundheit, Bodenfeuchtigkeit oder Tierpopulationen erfasst werden. Diese Informationen ermöglichen es, den Zustand eines Ökosystems objektiv zu beurteilen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und gezielte Maßnahmen zum Schutz oder zur Wiederherstellung einzuleiten.
Darüber hinaus lassen sich durch regelmäßige Drohnenflüge zeitliche Entwicklungen dokumentieren, etwa bei Renaturierungsprojekten, Aufforstung oder dem Rückgang von Artenvielfalt. Auch schwer zugängliche oder sensible Gebiete können schonend und ohne direkten Eingriff überwacht werden, was Drohnen besonders für den Naturschutz und die ökologische Forschung wertvoll macht.
Für die Dokumentation von Biosphärenreservaten und Ökosystemen sind Drohnen ein besonders leistungsfähiges Werkzeug. Sie ermöglichen eine regelmäßige, detaillierte und flächendeckende Erfassung von Landschaften, Vegetationszonen, Gewässern und Tierbewegungen – und das aus der Luft, ohne die empfindlichen Lebensräume direkt zu stören. Mit Hilfe von hochauflösenden Kameras, Multispektral- oder Thermalsensoren können Veränderungen im Ökosystem präzise dokumentiert und ausgewertet werden, etwa bei saisonalen Entwicklungen, Schäden durch Klimaeinflüsse oder menschliche Eingriffe.
Die so gewonnenen Daten lassen sich georeferenziert archivieren und mit früheren Aufnahmen vergleichen. Dadurch entsteht eine lückenlose, visuelle Langzeitdokumentation, die sowohl für die wissenschaftliche Analyse als auch für Umweltberichte, Schutzkonzepte oder Förderanträge genutzt werden kann. Besonders in Schutzgebieten, die schwer zugänglich oder weitläufig sind, bieten Drohnen eine zeitsparende und kosteneffiziente Lösung, um den Zustand der Natur dauerhaft zu überwachen und zu dokumentieren – ganz im Sinne eines nachhaltigen Umwelt- und Naturschutzes.
